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Eine Tantramassage zuhause mit Deinem Partner kann Eure Sexualität bereichern. In meinem Artikel findest Du 6 einfache Tipps, die Du leicht umsetzen kannst.

Eine Tantramassage ist für mich persönlich ein besonders sinnliches und teilweise auch spirituelles Erlebnis. Es schafft eine intime Verbindung zwischen zwei Menschen, die sich was Gutes tun möchten. Dabei sind die Berührungen sinnlich und achtsam – und zielen nicht auf die schnelle sexuelle Befriedigung ab. Intimität erfährt auf diese Weise eine andere Qualität und eine Vertiefung in den Empfindungen und Gefühlen eines Menschen.

6 einfache Tipps, wie Du die Tantramassage zuhause machen kannst

Mit wenig Vorbereitung kannst Du die Tantramassage zuhause mit Deinem Partner oder einem anderen Menschen geniessen. Ich gebe Dir im Folgenden einige hilfreiche Tipps und Hinweise dazu, wie eine Tantramassage auch Deine Welt zuhause bereichert. Dabei solltest Du vor allem bedenken, dass eine Tantramassage keine mechanische Anwendung, sondern im Kern eine ganz bestimmte Lebenseinstellung verkörpert, mit der Du Achtsamkeit und liebevolle Aufmerksamkeit für Dich und Dein Gegenüber in Deinen Alltag integrierst. Es kommt also weniger auf die Meisterschaft in verschiedenen Massagegriffen an, als auf das gegenseitige neugierige Erkunden Deines eigenen und des anderen Körpers.

# 1. Schaffe eine gemütliche Atmosphäre

Eine Tantramassage verlangt nach einer ruhigen, entspannten Atmosphäre. Die Lichtverhältnisse, die Temperatur und die Einrichtung des Raumes sollen einer intimen Begegnung zuträglich sein. Handys und andere potentielle Störquellen sollten ausgeschaltet werden. Die Tantramassage bedeutet nämlich »sich Zeit zu nehmen – für sich und seinen Partner«. Tantra ist ein leiser, sanfter Weg zur Intimität, der vor allem viel Zeit und Einfühlungsvermögen braucht. Das Wohlfühlen und sinnliche Empfindungen stehen im Vordergrund. Man begegnet sich meist in der Nacktheit – auch darauf sollte der Ort des Geschehens ausgerichtet sein.

# 2. Schaffe einen Rausch der Sinne

Blumen, feine Düfte, sanfte Klänge und weiche Unterlagen in einem gut gewärmten Raum schaffen den passenden Rahmen und regen alle Sinne an. Ein warmes Massage-Öl tut sein übriges dazu, die Massage zu einem sinnlichen Erlebnis zu machen. Dabei sind auch andere Elemente möglich. Deiner Fantasie und Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. So kann etwa ein gemeinsames Bad mit einem aromatischen Badezusatz die Wirkung der Tantramassage noch verstärken. Auch wenn Eure Begegnung am Ende in eine weitere erotische Dimension übergeht, spricht nichts dagegen, solange alles absichtslos und im Flow des intimen Erlebens geschieht.

# 3. Aufmerksamkeit und Entspannung

Eine gute Tantramassage lebt von einer entspannten Aufmerksamkeit, die nur abseits der üblichen Hektik zu erreichen ist. Vor der Massage solltest Du zunächst Abstand zum Alltag nehmen. Das kannst Du erreichen, indem Du gemeinsam mit Deinem Partner eine Tasse Tee trinkst und sanfte Musik hörst. Idealerweise nähert Ihr Euch vor der Massage eher langsam und spielerisch an. Seid neugierig und kreativ.

# 4. Achtsamkeit in den Alltag bringen

Du kannst mehr Achtsamkeit in den Alltag bringen, in dem Du die morgendliche Dusche zu einem sinnlichen Erlebnis machst. Mediation, Sport, Yoga oder einfach ein ruhiger Spaziergang können viel dazu beitragen, mehr Gelassenheit und mehr Achtsamkeit in den Alltag zu bringen. Alles, worauf Du Dich vollkommen einlässt, bringt Dich in einen entspannten Zustand, der auch für die Tantramassage zuhause extrem wichtig ist. Dabei gibt es keine Regeln. Alles, was Dir Freude macht, kann Deine Achtsamkeit steigern.

# 5. Mit Gefühl berühren

Bei der Tantramassage geht es vor allem um den sensitiven Kontakt, der positive Energie zwischen Dir und Deinem Partner schafft. Technik steht bei dieser Massage nicht im Vordergrund. Deshalb kannst Du ganz einfach eine Tantramassage zuhause durchführen, ohne vorher bestimmte Griffe und Striche zu erlernen. Lass Deine Hände ihren instinktiven Bewegungen folgen, der Rest ergibt sich im Rahmen Deiner Achtsamkeit ganz von allein. Zärtlich und sanft sind die Bewegungen. Sie erspüren, was dem Partner gut tut und an welchen Körperstellen die Berührungen besonders genossen werden. Deine Hände sind im Dialog mit dem Körper und der Seele Deines Gegenübers. Du kannst nichts falsch machen, wenn Du ruhig, absichtslos und einfühlsam bleibst und Deinen Partner jederzeit liebevoll im Blick hast.

# 6. Sich selbst und den Partner neu entdecken

Eine Tantramassage zuhause kann Euer Sexleben bereichern. Dabei werdet Ihr gemeinsam erfahren, welche Intensität sinnliche und liebevolle Berührungen haben können – was in einem gewöhnlichen sexuellen Kontakt kaum möglich ist. Vielleicht lässt Du Dich zunächst einmal selbst bei einer Tantramassage verwöhnen und führst dann auch Deinen Partner an diese wundervolle Entdeckungsreise heran.

Ich freue mich, wenn Dir mein Artikel gefallen hat. Schreib mir bitte unten in den Kommentaren, welche Erfahrungen Du mit der Tantramassage zuhause gemacht hast. Das würde mich sehr interessieren.

Alles Liebe
Valeriu

 
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