In meinem Artikel erfährst du, wie du die Tantramassage zuhause mit deinem Partner (oder Partnerin) machen kannst. Die Tantramassage ist ein besonders sinnliches Erlebnis, das die intime Verbindung zwischen dir und deinem Partner vertiefen kann. Die Berührungen sind sinnlich und zielen nicht auf die sexuelle Befriedigung ab.

Wie du die Tantramassage zuhause machen kannst

Mit wenig Vorbereitung kannst du die Tantramassage zuhause mit deinem Partner oder einem anderen Menschen erleben. Dabei solltest du vor allem bedenken, dass eine Tantramassage keine mechanische Anwendung, sondern eine sinnliche Massage ist, bei der Achtsamkeit und Präsenz eine wesentliche Rolle spielen. Es kommt also weniger auf die Meisterschaft in verschiedenen Massagegriffen an, als auf das gegenseitige Verwöhnen mit sinnlichen und achtsamen Berührungen.

# 1. Schaffe eine gemütliche Atmosphäre

Eine Tantramassage verlangt nach einer ruhigen, entspannten Atmosphäre. Die Lichtverhältnisse, die Temperatur und die Einrichtung des Raumes sollen einer intimen Begegnung zuträglich sein. Handys und andere potentielle Störquellen sollten ausgeschaltet werden. Die Tantramassage bedeutet nämlich »sich Zeit zu nehmen – für sich und seinen Partner«. Tantra ist ein leiser, sanfter Weg zur Intimität, der vor allem viel Zeit und Einfühlungsvermögen braucht.

# 2. Schaffe einen Rausch der Sinne

Blumen, feine Düfte, sanfte Klänge und weiche Unterlagen in einem gut gewärmten Raum schaffen den passenden Rahmen und regen alle Sinne an. Ein warmes Massage-Öl tut sein übriges dazu, die Tantramassage zu einem sinnlichen Erlebnis zu machen. Dabei sind auch andere Elemente möglich. Deiner Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. So kann etwa ein gemeinsames Bad mit einem aromatischen Badezusatz die Wirkung der Tantramassage zuhause verstärken. Auch wenn Eure Begegnung am Ende in eine weitere erotische Dimension übergeht, spricht nichts dagegen, solange alles absichtslos und im Flow des intimen Erlebens geschieht.

# 3. Aufmerksamkeit und Entspannung

Eine gute Tantramassage lebt von einer entspannten Achtsamkeit, die nur abseits der üblichen Hektik zu erreichen ist. Vor der Massage solltest du zunächst Abstand zum Alltag nehmen. Das kannst du erreichen, indem du gemeinsam mit deinem Partner eine Tasse Tee trinkst und sanfte Musik hörst. Idealerweise nähert ihr euch vor der Massage eher langsam und spielerisch an. Seid neugierig und kreativ.

# 4. Achtsamkeit in den Alltag bringen

Du kannst mehr Achtsamkeit in den Alltag bringen, in dem du die morgendliche Dusche zu einem sinnlichen Erlebnis machst. Mediation, Sport, Yoga oder einfach ein ruhiger Spaziergang können viel dazu beitragen, mehr Gelassenheit und mehr Achtsamkeit in den Alltag zu bringen. Alles, worauf du dich vollkommen einlässt, bringt dich in einen entspannten Zustand, der auch für die Tantramassage zuhause extrem wichtig ist. Dabei gibt es keine Regeln. Alles, was dir Freude macht, kann deine Achtsamkeit und deine Lust steigern.

# 5. Mit Gefühl berühren

Du kannst die Tantramassage zuhause durchführen, ohne vorher bestimmte Griffe zu erlernen. Lass deine Hände ihren instinktiven Bewegungen folgen, der Rest ergibt sich im Rahmen deiner Achtsamkeit ganz von allein. Zärtlich und sanft sind die Bewegungen. Sie erspüren, was dem Partner gut tut und an welchen Körperstellen die Berührungen besonders erregend sind und genossen werden. Deine Hände sind im Dialog mit dem Körper deines Partners. Du kannst nichts falsch machen, wenn du ruhig, absichtslos und einfühlsam bleibst und deinen Partner jederzeit liebevoll im Blick hast.

# 6. Sich selbst und den Partner neu entdecken

Eine Tantramassage zuhause kann dein Sexleben bereichern. Dabei wirst du mit deinem Partner erfahren, welche Intensität sinnliche und liebevolle Berührungen haben können – was in einem gewöhnlichen sexuellen Kontakt kaum möglich ist. Vielleicht lässt du dich zunächst einmal selbst bei einer Tantramassage verwöhnen und führst dann auch deinen Partner an diese wundervolle Entdeckungsreise heran.

 

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