Tantramassage und Tiefenentspannung gehören zusammen. Die Wirkung zwischen den beiden Elementen besteht dabei nicht nur in einer Richtung. Mit einer Tantramassage kannst du einerseits eine Tiefenentspannung erlangen, andererseits ist die Entspannung eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die Tantramassage vollkommen auszukosten und geniessen zu können.

Übrigens, wenn es dir gelingt, entspannende Momente auch in deinen Alltag zu integrieren, wird sich die Wirkung der Tantramassage deutlich verbessern. Im Idealfall entsteht so – insbesondere, wenn du die Tantramassage regelmässig in Anspruch nimmst – ein sich selbst verstärkender Kreislauf aus Tiefenentspannung, Achtsamkeit, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.

Tantramassage: »weg vom Kopf, hin zum Körper«

Unsere moderne Zeit ist weitestgehend einseitig ausgelegt, was unsere Aktivitäten und Sinneswahrnehmung angeht. Wir sind meist kopfgesteuert und setzen fast überwiegend nur unsere Augen ein, wenn es um die Wahrnehmung unserer Umwelt geht.

Das Hören – auch im Hinblick auf unsere innere Stimme – und vor allem aber auch das Riechen, das Schmecken und das Fühlen geraten immer mehr in den Hintergrund. Dadurch erleben wir in unserem Alltag selten ganzheitliche sinnliche Erfahrungen – und sehr häufig einen Verlust an Präsenz und Achtsamkeit.

Tipps für mehr Achtsamkeit

Nimm jeden Tag – am besten mehrmals pro Tag – fünf tiefe Atemzüge und nimm einfach wahr, wie du dich gerade fühlst. Ist die Luft, die durch deine Nase strömt, kalt oder warm? Wie riecht es gerade in deiner Umgebung? Ist dein Rücken entspannt oder verspannt?

Wie fühlt sich dein Nacken an? Dein Bauch? Was nimmst du wahr, wenn du deine Augen schliesst? Was hörst du? Und weisst du noch, wie dein Essen gestern Abend geschmeckt hat? Du weisst es nicht mehr? Dann waren deine Gedanken woanders, als du gegessen hast… erwischt? ; )

Wenn du beim Essen gleichzeitig am Handy bist – und beispielsweise einen interessanten Artikel über Tantramassage für Frauen liest – dann ist deine Aufmerksamkeit in diesem Augenblick aufgespalten zwischen mehreren Aktivitäten (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) und keine davon erfolgt dabei achtsam und bewusst.

Du siehst nicht ganz. Du hörst nicht ganz. Du riechst nicht ganz. Du schmeckst nicht ganz. Du fühlst nicht ganz. Du nimmst dein Essen nicht ganz wahr. Und das Lesen auch nicht. Auch wenn du jetzt denkst: »Ich bin eine Frau und kann mehrere Sachen auf einmal machen.« Nein, nein, so ist das nicht!

Eigentlich bist du gar nicht präsent dabei. Weder beim Essen, noch beim Lesen. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, lebst du auch nicht ganz bewusst, weil deine Aufmerksamkeit ständig verstreut ist. Du fühlst dich manchmal wie ein Smartphone, in dem 128 Apps gleichzeitig laufen. Du bist zwar wach, aber im Stromsparmodus, weil deine Batterie bald leer ist.

Ich möchte dich nicht belehren – ich mache dich nur darauf aufmerksam. Mir geht es manchmal auch so, aber das bleibt unter uns ; )

Mir fällt gerade eine schöne Geschichte ein, die ich sehr gerne mit dir teilen möchte. Vielleicht kann ich dich damit ein wenig inspirieren. Mir kommt diese Geschichte sehr oft in den Sinn und sie hilft mir dabei, im Hier und Jetzt zu sein und den Moment ganz bewusst zu erleben.

Ein buddhistischer Meister wurde mal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne. Der Meister antwortete: “Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich liebe, dann liebe ich.”

„Das machen wir doch auch, aber was machst du sonst, dass du so glücklich bist?”, fragten die Menschen.

Der Meister sagte noch einmal: „Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich liebe, dann liebe ich.”

„Aber das machen wir doch auch!“, sagten die Menschen genervt.

„NEIN!“, sagte der Meister. „Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon. Wenn ihr steht, dann lauft ihr schon. Wenn ihr lauft, seid ihr schon am Ziel. Und wenn ihr esst, denkt ihr an etwas anderes.”

Kommt dir dieses Verhalten irgendwie bekannt vor?

Ich kenne das aus meinem Leben ; )

Und es ist mir bewusst, dass es nicht gut ist. Das Fehlen von Achtsamkeit und Bewusstheit greift auf alle Bereiche unserer Existenz über. Auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen, zu unserem Partner und nicht zuletzt unsere Sexualität werden dadurch geprägt.

Wir sind auch mit unserem Körper nicht immer achtsam. Wir hören unsere innere Stimme nicht mehr und machen uns selten bewusst, welche Bedürfnisse wir haben und was unser Körper wirklich braucht, um glücklich und zufrieden zu sein.

Ja, und was hat das mit der Tantramassage zu tun?

Sehr viel, denn die Tantramassage hilft mir immer dabei, wieder in Kontakt mit meinem Körper und meinen Sinnen zu kommen – und nicht zuletzt eine Tiefenentspannung zu erlangen. Für mich fühlt sich die Tantramassage wie eine sehr intensive mehrstündige Meditation an. Ich kenne sonst nichts, das mich so schnell und tief entspannt, wie die achtsamen Berührungen während einer Tantramassage. In einem entspannten Zustand ist alles viel einfacher, als wir uns vorstellen können.

Was die Tantramassage mit uns macht

Grundsätzlich kann die Wirkung der Tantramassage von Person zu Person – aber auch von Mal zu Mal – sehr unterschiedlich sein. Während der Massage sind wir vollkommen entspannt und können neue Empfindungen in Verbindung mit unserer Sexualität bewusst wahrnehmen – weil wir den Moment ganz bewusst und achtsam erleben – in der Ruhe liegt die Kraft!

Obwohl diese Massage einen sinnlichen und erotischen Aspekt hat, strebt die Tantramassage nicht zwingend nach sexueller Befriedigung. Wer sich einer Tantramassage hingibt, schaltet seinen Kopf aus und lässt sich komplett fallen.

Ein erfahrener Tantramasseur (oder Tantramasseurin) schafft die entsprechende Atmosphäre und führt dich zu einer ganzheitlichen Sinneserfahrung hin. Mit anderen Worten: Bei der Tantramassage kannst du dich vollkommen fallen lassen und du wirst in jeder Situation aufgefangen. Du kannst dich ganz den sinnlichen Erfahrungen hingeben und die achtsamen Berührungen ganz bewusst erleben und geniessen.

Viele Frauen erfahren während einer Tantramassage, was Tiefenentspannung wirklich ist. Die Tantramassage und die Entspannung bereichern deine Sexualität, weil tiefes Fühlen und Empfinden, verbunden mit Achtsamkeit und der Fähigkeit »sich fallen zu lassen« dir in diesem Bereich ganz neue Horizonte eröffnen kann.

Ich kenne viele Frauen, die im Zusammenhang mit Tantramassage davon berichten, dass es ihnen zunehmend gelingt, ihre Entspannung mit in ihren Alltag zu nehmen. Sinnliche und achtsame Berührungen sind deshalb der Schlüssel zur Tiefenentspannung und Wohlbefinden.

Möchtest du auch mal eine Tantramassage ausprobieren?

Dann kannst du dich jetzt gleich bei mir melden und dein Wunsch geht bald in Erfüllung.

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