Das Schlafzimmer, die kleine Nachttischlampe und ab und zu auch mal die Augenbinde – so sieht derzeit ihr Sexleben aus. Sie ist nicht unzufrieden, aber irgendwie ähneln sich die Abläufe sehr.

„Dabei könnten Handschellen, ein paar Kerzen, sexy Dessous und ein Champagner für mehr Spannung und Aufregung sorgen“, überlegt sie.

Für sowas hat sie kaum Zeit und auf Kerzen und Romantik steht ihr Mann sowieso nicht. Erst seit ein paar Minuten denkt sie an ihn und ihr Körper kribbelt schon. Auch ihr Höschen ist schon etwas…

Der Alltag meldet sich

Da klingelt es an der Tür. Der Postbote, ein ganz normaler Mittwoch, bald kommen die Kinder aus der Schule. Keine Zeit, irgendetwas Besonderes vorzubereiten. Gedanken zur Seite schieben. Vielleicht finden sie heute Abend eine halbe Stunde Zeit im Schlafzimmer… Vielleicht wieder mal eine schöne Yoni Massage als Vorspiel…

Eine kleine Überraschung?

Schon wieder ertappt sie sich beim Gedanken an ihn und seinen männlichen Duft. Heute will sie ihn unbedingt wieder spüren. Dabei fällt ihr auf: Der Tag lief überraschend glatt. Im Haus ist alles erledigt, die Kinder haben schon gegessen und sind Fussball spielen gegangen.

Jetzt oder nie! Aber sie ist nicht vorbereitet und hat für ihren Mann, der jede Minute hungrig nach Hause kommen wird, nichts gekocht. Ihr fällt spontan auch nicht mehr ein, wo sie die Handschellen versteckt hat. Jetzt heisst es improvisieren. Aber schnell!

Manchmal sind es nur ein paar Minuten…

Er kommt rein und es riecht nach Tomatensauce. „Nichts Besonderes“, denkt er sich und legt die Jacke ab.

Als er aufsieht, bleibt ihm die Luft weg. Er sieht seine Frau am Herd stehen, sie rührt – und ist dabei nackt. Er kann sich nicht mehr erinnern, sie jemals in der Küche so gesehen zu haben. Das Licht umspielt ihren Po und ihre Haare, die sie sonst meistens zu einem Zopf gebunden hat, hängen ihr über den Rücken.

„Hey Schatz“, sagt sie in einem leicht zittrigen Tonfall.

Nur ein paar Minuten hat sie gebraucht, um ihren Mann zum Staunen zu bringen. Keine Kerzen, keine Handschellen, keine Dessous, einfach nur sie nackt in der Küche – und schon verschlägt es ihm die Sprache.

Sie ist aufgeregt, stellt zwei Teller mit Spaghetti auf den Tisch und drückt ihm einen Kuss auf die Lippen bevor sie sich setzen.

Rotwein war nicht im Haus, da hat sie einfach zwei Bierflaschen auf den Tisch gestellt. Als sie noch jung waren, war ihnen das auch lieber.

Loslassen und Leidenschaft erleben

Während des Essens tippt sie ihn unter dem Tisch immer wieder mit den Zehenspitzen am Oberschenkel an. Das gefällt ihm sehr und er spürt schon eine leichte Erregung.

„Nun wird es aber langsam Zeit“, denkt sie.

Sie wird ungeduldig. Während des Essens fällt ihr wieder auf, wie schön er ist und wie gut er ihren Humor mag… da steht er plötzlich auf, packt sie vom Stuhl und trägt sie hinüber zur Couch.

„Wir sind aber heute albern“, sagt sie.

„Ich habe nicht nackt Spaghetti gekocht“, sagt er und beginnt sie zu küssen.

Er greift ihr Gesicht und ihren Hals und küsst leidenschaftlich ihren Mund. Während er ihren Hals küsst, öffnet sie seinen Gürtel. Da fällt ihr auf, wie lange es her ist, dass sie ihn komplett ausgezogen hat.

Sie geniesst es, seinen Mund auf ihren Brüsten zu spüren, während sie seinen Bauch streichelt. Als sie seinen Schw… berührt, kann sie nicht mehr anders und will ihn sofort in ihr spüren. Das Gefühl, der Druck und die Wärme, die sie plötzlich verspürt, lässt sie alles um sich herum vergessen. Sie stöhnt laut auf.

„Oh ja, das gefällt dir.“, sagt er als er sie stöhnen hört.

Mitten in ihrem Wohnzimmer, wo sie es eigentlich noch nie gemacht haben. Sie reitet so entfesselt auf ihm auf und ab. Er gräbt sein Gesicht zwischen ihre Brüste und sagt: „Du machst mich wahnsinnig!“

Sie drückt sich plötzlich noch fester auf sein Becken und beide müssen gemeinsam laut stöhnen…

Eigentlich war es nur eine schnelle Nummer auf dem Sofa, aber ihnen kommt es vor, als wären sie für ein paar Minuten woanders gewesen, nur sie beide.

Sie steht auf, drückt ihm einen Kuss auf den Mund und zieht die Klamotten, die sie vorhin auf den Boden geworfen hat, wieder an, als wäre nichts gewesen.

Beide glühen rot und können nicht aufhören zu grinsen. Wenn das die Nachbarn gehört haben, sie waren so laut. Oder wenn die Kinder nach Hause gekommen wären?

Inzwischen ist er auch wieder angezogen und kommt in die Küche, um ihr beim Abwasch zu helfen. Das hatte er auch schon lange nicht mehr getan. Dabei spritzt er ihr mit den Fingern etwas Wasser ins Gesicht und sagt: „Danke für die heisse Überraschung.“.

„Was macht ihr denn da?“, fragen die Kinder, als sie zur Tür reinkommen.

„Nur abwaschen“, antwortet sie und lächelt.

„Nur eine kleine Überraschung und schon ist aus einem normalen Mittwoch etwas Besonderes geworden“, denkt sie.

„Heute hast du eine Massage verdient“, sagt er und geht zu den Kindern.

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