Ich war bereit für ein neues Abenteuer – ein romantisches Wochenende in Paris – aber müssen wir wirklich so weit fahren, um wieder mehr Schwung in unser Liebesleben zu bringen, oder ist das nur eine verrückte Idee? Ich war verunsichert.

Seit zehn Jahren sind wir verheiratet, wir haben zwei Kinder – und trotzdem konnte ich nicht einschätzen, ob meine Frau sich darauf freuen würde. Wir hatten in den vergangenen Jahren wenig Zeit füreinander. Arbeit, Kinder und viele Verpflichtungen… wer kennt das nicht.

“Also buchen oder nicht?”

Entschlossenheit und Stärke wollte ich am Wochenende ausstrahlen. Freitag Vormittag bestellte ich zwei TGV-Tickets von Basel nach Paris. Am Nachmittag setzte ich mich ins Auto und brachte die Kinder zu meinen Eltern, die im Berner Oberland wohnten.

Die Rückfahrt war lang, mit viel Stau. Es war schon 23 Uhr, Katrin war zuhause und wusste von nichts. Ich sagte ihr, dass ich mit den Kindern im sole uno bin. Als ich die Wohnung betrat, fragte sie aus dem Schlafzimmer wo wir so lange waren.

“Die Kinder sind bei der Oma, wir fahren morgen nach Paris.“. sagte ich und zeigte ihr die Tickets. Sie verzieht ihr Gesicht zu einem süssen Lächeln und sagt: „Ein romantisches Wochenende in Paris? Du bist unglaublich, ich freue mich mega!“.

Die Zugfahrt verging wie im Flug. Im Hotel angekommen merke ich, dass sie sich unwohl fühlt. Sie hat geschwitzt, ihre Haare sitzen nicht mehr perfekt. So würde sie nie in Stimmung kommen.

„Du willst bestimmt noch duschen, ich komme mit.“, sagte ich. Sie scheint etwas überrascht zu sein. Auch das hatten wir schon lange nicht mehr gemacht. Wir stehen uns im schneeweiss gefliesten Bad gegenüber und ziehen uns aus.

Sie streift ihre Bluse ab und ich helfe ihr die Jeans auszuziehen. Sie hat inzwischen nur noch ihre Unterwäsche an. Ich schaue sie an und bewundere ihren Körper. Ihre Brüste, die noch immer so fest waren. Ihre Hüftknochen, die leicht hervorstehen…

Ihre Augen wandern über meinen Bauch und bleiben auf meinem Sch… haften, der schon an Grösse gewonnen hat. Es ist lange her, dass ich mich so gefühlt hatte, ohne dass sie mich berührt.

Wir steigen zusammen in die Dusche. Ich greife zur schwer duftenden französischen Seife und seife ihre Brüste ein. Dabei berühre ich nur beiläufig ihre Nippel, sie fühlen sich hart an. Als sie mit ihren Händen von meinem Bauch nach unten fährt, halte ich sie sanft zurück und drücke sie für einen heftigen Kuss gegen die kalte Duschwand.

Das warme Wasser lässt währenddessen die Seifenblasen von unseren nackten Körpern wieder verschwinden. Dann steige ich aus der Dusche – ich wollte es langsam angehen lassen und keine schnelle Nummer schieben, wie wir es sonst zuhause taten.

Wir ziehen uns an und gehen spazieren. Es nieselt leicht und ich halte ihr einen Regenschirm über ihre Frisur. Sie war schön gekleidet und roch nach meinem Lieblingsparfüm. Es war Abend geworden. Die schönen Pflastersteine der Altstadt spiegeln das Licht der Strassenlaternen. Die romantische Atmosphäre in den Restaurants wirkte immer einladender. “Schatz, lass uns essen!”.

Nervös wie damals, als ich sie zum ersten Mal traf, warte ich auf einen passenden Moment, um mich an die Kellnerin zu wenden.

„Ich muss auf die Toilette“, sagte Katrin.

Bingo! Währenddessen reiche ich der Kellnerin ein Kuvert – sie soll es ihr nach dem Apéro überreichen. Es war, als würden wir uns gerade kennenlernen. Prickelnde Stimmung, Überraschung, Spannung und pure Romantik. Noch einmal durfte ich in ihr verdutztes Gesicht sehen, als die Kellnerin sagt: „Bonsoir Madame, dies wurde für Sie abgegeben.“

Im Kuvert findet sie eine hübsche Karte und einen Brief: „Schatz, ich freue mich, mit dir gemeinsam ein romantisches Wochenende in Paris erleben zu dürfen. Du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, eine wundervolle Frau wie dich zu haben. Heute Abend gehörst du nur mir. Ich liebe dich über alles!“

Wir geniessen die Zweisamkeit, die prickelnden Champagner-Bläschen auf unseren Zungen, das feine Essen und die atemberaubende Stimmung. Ich ertappe sie dabei, wie sie unter dem Tisch auf ihr Handy sieht – wahrscheinlich wegen den Kindern. Entschlossen greife ich nach ihren Händen und drücke sie sanft, um sie zu beruhigen. Wir lächeln und man kann uns von den frisch verliebten Pärchen im Raum kaum unterscheiden. Die Welt um uns wird stiller – nur das Kribbeln in ihrem Bauch wird immer lauter.

„Zieh dein Höschen aus!“, flüstere ich ihr zu.

Mein Blick verrät ihr, dass das Spiel bereits begonnen hatte. Sie zögert nicht, lässt ihr Spitzenhöschen an ihren glatten Waden auf den Boden gleiten und wirft es locker mit dem Finger in die Handtasche. Das hätte jemand sehen können, doch ihr ist es egal, denn es geht nur um unsere gemeinsame Lust.

„Du siehst glücklich aus“, sage ich ihr im Taxi.

„Das bin ich auch“, haucht sie in mein Ohr und küsst sanft mein Ohrläppchen.

„Voulez vous coucher avec moi ce soir?“, fragte ich sie auf Französisch.

„Seit heute Morgen will ich dich spüren“, antwortete sie. „Ich will deinen…“, ihr stockt plötzlich der Atem, als ich meine Hand unter ihr Kleid schiebe. Ich schiebe ihre Beine auseinander und spüre, dass sie bereits…

„Wir sind da.“, unterbricht der Taxifahrer.

Zuhause hätte ich mir nicht vorstellen können, dass wir beide so jugendlich und aufgeregt sein könnten. Mein Herz schlägt schneller, als wir das Hotelzimmer betreten. Überall waren Kerzen verteilt.

Ich wollte sie am liebsten direkt aufs Bett werfen, ihr das Kleid hochziehen und sie…  Sie schaut mir in die Augen, kniet vor mich und öffnet mein Hose, ohne den Augenkontakt zu unterbrechen. Sie zieht sie nur ein Stück nach unten, nimmt meinen Sch… in die Hand und küsst ihn mit leicht geöffneten Lippen.

„Du machst mich wahnsinnig!“, sagte ich.

Aber ich hatte etwas anderes vor. Ich trete einen Schritt zurück, greife sie bestimmt am Arm und ziehe sie nach oben. Dann drehe ich sie schwungvoll um und werfe sie mit dem Bauch aufs Bett. Ich massiere ihre Beine und schiebe dabei Stück für Stück ihr Kleid nach oben. Sie zieht es über den Kopf ab, beugt ihren Rücken, streckt mir ihren Po entgegen und kriecht ein Stück auf dem Bett von mir weg. Sie dreht ihren Kopf und sieht mich an. “Ich will dich spüren – und zwar sofort!”

Ich kann auch nicht mehr warten, ich will ihre Wärme spüren, den Druck an meinem … Auf dem Bett liegt ein dünnes Tuch, eingerollt zu einem Herz. Ich nehme es und binde es um ihre Hände. Das andere Ende binde ich um das Bettgestell. Dabei spüre ich ihren schweren Atem.

„Gib ihn mir“, flüstert sie.

„Noch nicht“, sage ich und merke den ersten Widerstand am Tuch.

„Aber… „, beginnt sie – und ich unterbreche sie mit einem wilden Kuss. Ich küsse ihren Mund, ihren Hals, ihre Brüste und ganz leicht ihre aufgerichteten Nippel. Sie atmet schwer aus. Schon bin ich zwischen ihren Beinen. Sie drückt ihre Fersen ins Bett und stemmt sich gegen ihre Fesseln. Sie stöhnt und will mehr. „Gib mir endlich deinen Sch…“, sagt sie energisch.

Ich geniesse ihr Verlangen und stecke meine Zunge tiefer in sie hinein. Sie stöhnt laut. Jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich reiss mir die Hose runter und lasse meinen Sch… sehr langsam in sie hineingleiten. Ich spüre wie feucht sie ist, den Druck, die Wärme … und bleibe erst einmal ganz ruhig. Wir schauen uns an und atmen gleichzeitig ein … und wieder aus.

„Gib´s mir!“, schreit sie. Ihre Augen sind geöffnet, sie beugt ihren Kopf zurück und zieht an den Fesseln. Ich packe ihre Hüften und bewege mich immer schneller. Ich befreie ihre Hände. Sofort dreht sie sich auf den Rücken, greift nach meinen Nacken. Sie zieht mich zu sich runter und stöhnt lauter.

„Schneller, ich komme“, stöhnt sie in mein Ohr.

Allein dieser Satz bringt mich noch mehr in Wallung. Ich drücke meinen verschwitzten Körper fest an ihren und mein Sch… schwillt noch einmal an. Sie spürt das und kommt laut und ungehemmt zum Höhepunkt, gemeinsam mit mir.

Wir küssen uns und bleiben noch lange verschwitzt und nackt Körper an Körper im Bett liegen – auch das hatten wir schon lange nicht mehr gemacht. Nun wissen wir beide wieder, wie schön und aufregend es sein kann, ein romantisches Wochenende und erotische Momente auch mal woanders zu erleben und nicht immer nur zuhause.

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